FDP-Fraktion im Kreistag des Kreises Heinsberg

Hausärzteaktionsprogramm wirkt auch im Kreis Heinsberg

Hausärzte sind für die meisten Menschen die erste Anlaufstelle in der medizinischen Versorgung. Die NRW-Koalition nimmt sich der großen Herausforderungen angesichts des Nachwuchsmangels bei Hausärzten an. Neben der Einführung einer Landarztquote bei der Studienplatzvergabe, dem Aufbau einer neuen medizinischen Fakultät und mehr vollwertigen Lehrstühlen für Allgemeinmedizin sowie der Unterstützung von Quereinsteigern aus der klinischen Tätigkeit bieten wir mit dem bereits 2009 von der damaligen CDU/FDP-Landesregierung eingeführten Hausärzteprogramm finanzielle Anreize zur Niederlassung in ländlichen Räumen. Wir haben letztes Jahr die Effektivität der Förderung erhöht, indem wir uns auf kleinere Gemeinden bis 25.000 Einwohner konzentrieren und dafür die Einzelzuschüsse auf bis zu 60.000 Euro aufgestockt haben.

Stefan Lenzen MdL
Stefan Lenzen MdL
Seit Bestehen des Programms wurden landesweit über 270 Anträge bewilligt und die Versorgung mit insgesamt rund 10 Millionen Euro unterstützt, davon entfielen 6 Bewilligungen auf die förderfähigen Gemeinden im Kreis Heinsberg. Weitere Zulassungen von Hausärzten sind abhängig von der ambulanten Bedarfsplanung, die sich an so genannten Mittelbereichen aus einer oder mehreren Kommunen orientiert. Für den Mittelbereich Heinsberg einschließlich der förderfähigen Gemeinden Waldfeucht und Wassenberg sind noch 4,5 Hausarztsitze offen, für den Mittelbereich der förderfähigen Gemeinde Übach-Palenberg sind 2 Hausarztsitze offen und für den Mittelbereich Geilenkirchen einschließlich der förderfähigen Gemeinden Gangelt und Selfkant sind ebenfalls 2 Hausarztsitze offen.

Der rechnerische Versorgungsgrad in diesen Bereichen liegt noch bei knapp 100 Prozent, so dass wir mit einer Förderung der Niederlassung vor allem Versorgungslücken vorbeugen, die aufgrund der Altersstruktur der ansässigen Hausärzte drohen.

3,47 Millionen Euro fließen in den Kreis Heinsberg

Land investiert weiter in den kommunalen Straßenbau

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat das Programm zur Förderung des kommunalen Straßenbaus für 2019 veröffentlicht. Der Landtagsabgeordnete Stefan Lenzen erklärt: „Wie versprochen richtet das Land in Regierungsverantwortung von FDP und CDU die Verkehrspolitik im Land weiter neu aus. Ich begrüße, dass damit auch kommunale Bauprojekte im Kreis Heinsberg gefördert werden. Damit werden die lang erwarteten Projekte wie der Neubau der Ersatzkreisstraße (EK) 13/17 als Ortsumgehung Gangelt (2. BA, Ost) endlich umgesetzt.“

Das Land investiert weiter in den kommunalen Straßenbau. Im Haushalt 2019 hat der Landtag von Nordrhein-Westfalen die Gesamtzuwendung für die kommunale Straßenbauförderung von 115 Millionen Euro in 2018 auf 154 Millionen Euro deutlich angehoben. „Die Fördersätze für 2019 sind so erhöht worden, dass Kreise, Städte und Gemeinden des Landes noch stärker als bisher entlastet werden“, betont Lenzen, FDP-Landtagsabgeordneter. Das Jahresförderprogramm enthält 144 Baumaßnahmen, davon alleine vier für unseren Kreis (Gangelt, Geilenkirchen und der Selfkant) mit einem Gesamtvolumen von mehr als 250 Millionen Euro.

„So können wir jetzt die Straßen modernisieren bzw. ausbauen. Im Kreis Heinsberg werden insgesamt 3,47 Millionen Euro investiert. “

Fahrplanstudie nutzen – MultiBus attraktiver gestalten und so fit für die Zukunft machen

Kreis Heinsberg. In der letzten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr wurde die Erstellung einer Fahrplanstudie für den MultiBus behandelt. Allgemein wurde eine Verbesserung des Angebotes befürwortet. Vor diesem Hintergrund hat die FDP-Fraktion einen Antrag zur Attraktivitätssteigerung des MultiBus-Systems eingebracht. Im Kern geht es darum, dass künftig alle Fahrten des MultiBus im Kreis Heinsberg als Direktverbindung angeboten werden. Das erweiterte und neu konzipierte Leistungsangebot möchten die Freien Demokraten durch umfangreiche Marketingaktionen unterstützt sehen.

Wolfgang Orth
Wolfgang Orth
Zur Begründung führt der Nahverkehrsexperte der Fraktion und Sprecher für Umwelt, Wolfgang Orth, aus: „Derzeit wird das MultiBus-Konzept als Ergänzung des herkömmlichen ÖPNV in Form eines On-Demand Verkehrs über sogenannte Korridore abgewickelt. Liegt das Fahrtziel in einem anderen Korridor als dem Startkorridor, ist ein Umstieg an einem Verknüpfungspunkt in einen anderen MultiBus oder in ein anderes ÖPNV-Angebot wie z. B. die DB, zwingend. Umstiege und ihre Häufigkeit sind wesentliche Zugangshindernisse für die ÖPNV-Nutzung. Daher ist es zur Verbesserung der MultiBus-Nutzung zielführend, die Anzahl der notwendigen Umstiege auf ein Minimum zu reduzieren. Um dies zu erreichen, soll die Verwaltung in die vorgesehene Fahrplanstudie auch die Aufgabe der Korridore einbeziehen und alle MultiBusfahrten innerhalb des Kreises Heinsberg als Direktverbindung anbieten. Diese Maßnahme leistet nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit, sondern macht auch den im Kreisgebiet aufgrund fehlender Direktverbindungen vielfach noch notwendigen Individualverkehr zum Teil entbehrlich.“

Damit das verbesserte Angebot auch den Kunden erreicht, muss auch die Auftragsabwicklung optimiert werden. Zur Verbesserung hält die FDP-Fraktion Änderungen des Konzeptes für unerlässlich, wie sie in einigen Kommunen in Deutschland bereits erfolgreich realisiert wurden. Dort wird der On-Demand Verkehr auf Basis eines Algorithmus durchgeführt, der unter Berücksichtigung der Fahrtziele aller im Fahrzeug befindlichen Fahrgäste und der im Fahrtverlauf erfolgenden Anmeldungen die jeweils schnellste Route ermittelt. Dadurch bedingt, ist eine Anmeldung 60 Minuten vor Fahrtbeginn wie beim MultiBus nicht mehr nötig, das System teilt dem Kunden mit, wann er abgeholt wird. Ist eine Abholung innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne (z. B. 20 Minuten) nicht möglich, teilt das System dem Kunden auch dies mit.

Dr. Klaus J. Wagner
Dr. Klaus J. Wagner
Dr. Klaus Wagner, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, stellt fest: „Mit den von uns angeregten Änderungen stellt sich der ÖPNV ein Stück weit mehr auf das Mobilitätsbedürfnis des Kunden ein und nicht mehr umgekehrt. Ein weiteres Zugangshemmnis wird damit reduziert. Wenn das so verbesserte Angebot durch umfangreiche Marketingmaßnahmen nachdrücklich beworben werden wird, sollte die das MultiBus System stärken. Mit der Umsetzung soll trotz der Unsicherheiten bei der Vergabe der Leistungen im ÖPNV alsbald angegangen werden und diese – falls erforderlich – auch zum Gegenstand einer Ausschreibung des Linienverkehrs werden.“

„Ziel unseres Antrages ist es, das System MultiBus nutzerfreundlicher und damit auch als Bestandteil unseres ÖPNV insgesamt attraktiver zu gestalten. Dabei wollen wir die technischen Möglichkeiten besser nutzen und so den MultiBus fit für die digitale Zukunft machen", fasst Stefan Lenzen MdL und Fraktionschef der Freien Demokraten im Kreistag die Zielsetzung der liberalen Initiative zusammen.

CDU und FDP beantragen die Entwicklung einer Digitalstrategie für den Kreis Heinsberg

Digitalstrategie für den Kreis Heinsberg kommt

Wie im Kreisausschuss angekündigt, haben sich die Fraktionen von CDU und FDP darauf verständigt, in der Frage der Entwicklung einer Digitalstrategie zusammen zu arbeiten und einen gemeinsamen Antrag eingereicht. Dieser soll in der Kreistagssitzung am 19.02.2019 beraten und beschlossen werden.

Unter Bezugnahme auf das neue Leitbild des Kreises Heinsberg haben die Fraktionen von CDU und FDP nun gemeinsam beantragt, eine Digitalstrategie für den Kreis Heinsberg zu entwickeln, die zum einen den flächendeckenden Breitbandausbau weiter im Fokus hat. Neben den Wohngebieten sind hier Industrie- und Gewerbegebiete, aber auch die Schulen entsprechend zu versorgen. Ferner soll der Kreis sich für die Versorgung mit dem neuen, schnelle Mobilfunkstandard 5G einsetzen und hierfür vom Zweckverband Region Aachen fordern, das Thema 5G zum Bestandteil der Strukturwandelstrategie für das Rheinische Braunkohlenrevier zu machen. „Diese Infrastrukturmaßnahmen halten wir für besonders wichtig“, sind sich Norbert Reyans (CDU) und Stefan Lenzen (FDP) einig. Ferner sollen die Schulleitungen im Rahmen der weiteren Digitalisierung bei ihren Konzepterstellungen beratend unterstützt und dafür notwendige Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Kreisverwaltung wird außerdem beauftragt, mit Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) und gemeinsam mit Hochschulen, Unternehmen und weiteren geeigneten Kooperationspartnern Möglichkeiten zur besseren Implementierung von digitalen Berufen in der regionalen Wirtschaft zu suchen.

Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen im Kreis ist Reyans und Lenzen besonders wichtig. Deshalb regen die Fraktionsvorsitzenden an, dass in enger Kooperation zwischen Kreisverwaltung und WFG - möglichst noch in diesem Frühjahr - ein Workshop organisiert wird, in dem mit allen Beteiligten an der Umsetzung einer solchen Digitalisierungsstrategie die weiteren Schritte konstruktiv diskutiert werden sollen. „Die Digitalisierungsstrategie ist kein Selbstzweck. Wir wollen die Impulse aus der Wirtschaft aufnehmen, um gemeinsam mit Hochschulen und Unternehmen innovative Projekte auf den Weg zu bringen,“ so FDP-Fraktionsvorsitzender Stefan Lenzen MdL, der in diesem Zusammenhang auf die künftigen zu erwartenden Fördermittel aus dem Braunkohlen-Strukturfonds verweist.

Norbert Reyans, Vorsitzender der CDU- Kreistagsfraktion, erklärt zu dem Antrag: „Es ist von besonderer Bedeutung, dass wir die Kommunen bestmöglich dabei unterstützen, die letzten Lücken in der Versorgung der Wohngebiete mit Glasfaser zu schließen. Parallel dazu müssen auch die Industriegebiete mit Glasfaser ausgestattet werden, um in unserem Kreis die Grundlage für zusätzliche hochwertige Jobs und wirtschaftliche Entwicklung zu legen. Wie bereits in meiner Haushaltsrede vorgetragen, muss die Digitalisierung in den Schulen umfassender betrachtet werden. Hier müssen und werden wir, insbesondere bei den kreiseigenen Schulen, entsprechende Hardware zur Verfügung stellen. Zudem möchten wir, wo gewünscht, das Angebot machen, den Schulen bei der Entwicklung eines Digitalisierungskonzepts für den Unterricht Unterstützung zukommen zu lassen.“

Zur Umsetzung der in dem Antrag vorgeschlagenen Maßnahmen sind notwendige Haushaltsmittel in den kommenden Jahren bereitzustellen. Über die Fortschritte sind die politischen Gremien entsprechend zu informieren.

Digitalstrategie für den Kreis Heinsberg - hin zum Digitalkreis Nr. 1 in NRW

Kreis Heinsberg. Die FDP-Kreistagsfraktion Heinsberg stellt in der nächsten Sitzung des Kreistages den Antrag eine Digitalstrategie für den Kreis Heinsberg zu entwickeln. Der Kreis Heinsberg erreicht heute schon bei den Privathaushalten in einigen Teilen des Kreises Spitzenwerte im Landesvergleich bei der Breitbandversorgung. Der Ausbau der digitalen Verwaltung geht mit den veranschlagten Mitteln in Höhe von 350.000 Euro für die Digitalisierung im Haushalt für 2019 weiter voran. Die FDP-Faktion sieht aber z. B. noch bei den flächendeckenden Glasfaseranschlüssen der Gewerbegebiete Handlungsbedarf. Ebenso möchten die Freien Demokraten die Schulen fit für die digitale Zeit machen. Diese gute, aber noch ausbaufähige Position soll mit einer Digitalstrategie aufrechterhalten und noch weiter auf alle Bereiche Schritt für Schritt ausgebaut werden.

Der FDP-Kreisvorsitzende Dr. Klaus Wagner, betont: „Mit dem Antrag wollen wir deutlich machen, dass wir im Kreis mit unseren Anstrengungen, eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur flächendeckend auf- und auszubauen nicht nachlassen dürfen. Es darf im Kreis weder in Neubaugebieten, noch in der Bestandsbebauung keine weißen Flächen mehr bei individuellen Glasfaseranschlüssen geben. Im Wettbewerb als attraktiver Standort für Arbeit, Bildung, Wohnen und Investitionen werden Fragen der digitalen Ausstattung, Versorgung und Infrastruktur immer zentraler."

„Wir wollen, dass der Kreis Heinsberg im Sinne des Leitbildes für den Kreis zum Vorbild für andere Landkreise, zum Digitalkreis Nr. 1 in NRW wird", so Stefan Lenzen, FDP-Fraktionsvorsitzender zum Ziel des Antrages der Freien Demokraten. „Die Digitalisierung wird in allen Bereichen des Lebens immer wichtiger. Nicht nur im Bereich der Wirtschaft, sondern auch in den privaten Haushalten wird daher eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaser und 5G zukünftig unerlässlich. Die FDP setzt sich daher für eine langfristig geplante und finanziell gut ausgestattete Digitalstrategie ein", erläutert Stefan Lenzen MdL die liberale Initiative.

Inhalte des Antrages sind neben der Schaffung einer Arbeitsgruppe zur Erarbeitung einer Digitalstrategie, die Schließung von noch bestehenden Versorgungslücken, insbesondere bei Schulen, sowie die Forderung nach Zusammenarbeit mit Mobilfunkbetreibern zur flächendeckenden Versorgung mit 5G.

Freie Demokraten stimmen Kreishaushalt zu

Der Heinsberger Kreistag verabschiedete in der letzten Sitzung des Jahres den Kreishaushalt für das Jahr 2019. Die Fraktion der Freien Demokraten stimmte dem soliden und zukunftsgerichteten Haushalt zu. In seiner Haushaltsrede lobte der FDP-Fraktionsvorsitzende Stefan Lenzen, dass der Kreis nicht über seine Verhältnisse lebe. Trotz der sinkenden Kreisumlage, steigen die Umlagegrundlagen. „Das haben wir den Menschen zu verdanken, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen und den Unternehmern, die hier vor Ort investieren und neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen.“

Lenzen hob die Investitionen in Bildung, Straßenbau und Digitalisierung hervor, forderte aber zugleich weitere Anstrengungen für die Digitalisierung. „Mit 350.000 Euro für die Digitalisierung bringen wir die Verwaltung in das digitale Zeitalter. Wir Freien Demokraten wollen nicht nur eine digitale Verwaltung, sondern auch unsere Schulen für die digitale Zeit fit machen."

Neben dem Ausbau der digitalen Infrastruktur müsse auch die verkehrliche Infrastruktur weiter gestärkt werden, damit die positive wirtschaftliche Entwicklung anhalte. „Projekte, die unter der rot-grünen Landesregierung liegen geblieben sind, werden jetzt von der NRW-Koalition wieder aufgegriffen und die Planung vorangetrieben“. Lenzen begrüßte zudem „ausdrücklich das nun strategische Vorgehen des Landrats bei der Realisierung des Gewerbegebiets Geilenkirchen-Lindern“.

Mit dem Neubau der Janusz-Korczak-Schule könne das vielfältige Schulangebot im Kreis aufrechterhalten werden. „Es war richtig, dass die Landesregierung das Tempo bei der schulischen Inklusion herausgenommen hat und den Förderschulen ein Überleben ermöglicht hat. Ich bin froh, dass es uns im Kreis gelungen ist, unsere Schule zu erhalten. Mit diesem Haushalt investieren wir in Bildung, Straßenbau und Digitalisierung – und machen unseren Kreis fit für die Zukunft“, erklärte Lenzen abschließend die Zustimmung seiner Fraktion.

Die vollständige Rede zum Haushalt finden Sie hier...

Integrationspauschale geht 2019 vollständig an die Kommunen

Die NRW-Landesregierung hat im laufenden Jahr den Städten und Gemeinden zusätzlich 100 Millionen Euro für die Integrationsarbeit vor Ort zur Verfügung gestellt. Wie Stefan Lenzen aus dem Ministerium erfuhr, werden die Mittel im kommenden Jahr auf 432,8 Millionen Euro erhöht.

„Die Entscheidung der NRW-Koalition, die Integrationspauschale im kommenden den Kommunen vollständig zur Verfügung zu stellen ist ein klares und deutliches Signal“, erklärt Stefan Lenzen, FDP-Kreisfraktionsvorsitzender. „Wir stärken die Städte und Gemeinden bei ihrer wichtigen Arbeit. Unter rot-grün verblieb das Geld vollständig im Landeshaushalt. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat in diesem Jahr erstmals Mittel an die Kommunen weitergeleitet. 2019 werden wir die gesamte Summe für die Integrationsarbeit vor Ort zur Verfügung stellen. Damit setzen wir eine Trendwende gegenüber der Vorgängerregierung.“

Die Grundlage für die Berechnung wird sich gegenüber diesem Jahr nicht verändern. Die kommunalscharfen Zahlen sollen voraussichtlich im neuen Jahr vorliegen. „Unser Ziel ist, den tatsächlichen Anforderungen in den Kommunen gerecht zu werden“, führt Lenzen, der auch integrationspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion ist, aus.

„Die bekanntgegebene finanzielle Stärkung ist ein wichtiges Signal, dass die Kommunen mit der Aufgabe der Integration nicht allein gelassen werden. Wir verstehen uns als Partner der Städte und Gemeinde. Integration gelingt nur gemeinsam mit den Kommunen“, so Lenzen abschließend.

Straßenbau im Kreis Heinsberg nimmt wieder Fahrt auf!

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) stellte in der letzten Sitzung des Verkehrsausschusses des Landtags das neue Landesstraßen-planungsprogramm vor. Das Programm enthält die noch zu planenden Landesstraßen des 2006 aufgestellten Landestraßenbedarfplans. Die Landesregierung ist angetreten, um endlich wieder bedarfsgerecht in unsere Infrastruktur zu investieren. Mit dem Haushalt 2018 hat die schwarz-gelbe Landesregierung zunächst die Planungs- und Genehmigungskapazitäten deutlich erhöht. Außerdem wird den Kommunen die Möglichkeit geboten, für ihre Vorhaben (gegen Erstattung ihrer externen Kosten) die Planung zu übernehmen.

„Bei vielen Maßnahmen müssen wir wieder von vorne anfangen“, erklärt der FDP-Kreisfraktionsvorsitzende Stefan Lenzen. „Rot-Grün hatte die Mehrzahl der Maßnahmen in 2011 eingefroren. Die NRW-Landesregierung taut die Maßnahmen jetzt Schritt für Schritt auf und setzt sie strukturiert um. Der Landesstraßenbau bekommt in Nordrhein-Westfalen wieder eine klare Perspektive“, so Lenzen. In dem Landesstraßenplanungsprogramm sind auch drei Projekte aus dem Kreis Heinsberg aufgeführt: Beim Lückenschluss Erkelenz-Kückhoven (L 277) soll 2019 die Umweltverträglichkeitsuntersuchung und die Variantenuntersuchung abgeschlossen werden. „Die Maßnahme war von der Vorgängerregierung leider nicht als ‚vorrangig zu planen‘ eingestuft, weshalb sich die Maßnahme noch in einem frühen Planungsstand befindet“, erläutert Lenzen.

Gleiches gilt für die Ortsumgehung Hückelhoven/Hilfarth (L 364). Auch hier soll 2019 die Umwelt-verträglichkeitsuntersuchung sowie die Variantenuntersuchung aktualisiert werden. „Obwohl die Maßnahme auch von der Vorgängerregierung als ‚vorrangig zu planen‘ eingestuft war, wurde sie nicht nachhaltig vorangetrieben, weshalb sie noch in einem frühen Planungsstadium ist.“ Aus Sicht des Landes ist zudem die Ortumgehung Gerderhahn und Golkrath (L 364) vorrangig zu planen. Die Planung soll nach Möglichkeit in dieser Wahlperiode wieder aufgenommen werden. „Hier ist eine Entlastung der Ortschaften unbedingt notwendig. Die Maßnahme war leider von der Vorgängerregierung nicht als ‚vorrangig zu planen‘ eingestuft.“

Der liberale Abgeordnete zeigt sich erfreut, dass die Landesregierung, wichtige Infrastrukturprojekte im Kreis Heinsberg angeht. „Wir könnten schon viel weiter sein, hätte die rot-grüne Vorgängerregierung nicht auf der Bremse gestanden. Die Ortsumgehungen würden zu weniger Verkehr in den Ortschaften und damit zu einer Erhöhung der Lebensqualität der Anwohner führen. Die Wiederaufnahme der Planungen ist ein richtiger Schritt. Der Straßenbau im Kreis Heinsberg nimmt wieder Fahrt auf.“

Land verstärkt die digitale Ausstattung in der beruflichen Bildung

Die NRW-Ministerien für Arbeit, Digitalisierung sowie Bildung haben den Aufruf ‚Fachkräfte.NRW‘ geöffnet, für den sich ab sofort öffentliche und freie Berufskollegs bewerben können. Für die Modernisierung der digitalen Infrastruktur stehen 10 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Wie die Ministerien mitteilen, können die Investitionskosten in die digitale Ausstattung zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden.

Das Ziel der Landesregierung ist es, junge Menschen bestmöglich auf die berufliche Praxis in der digitalen Welt vorzubereiten. Die Förderung ermöglicht, die Digitalisierung an den Berufskollegs weiter voranzutreiben und in die Modernisierung der Bildungsinfrastruktur, insbesondere die technischen Ausstattungen, zu investieren.

„Die Digitalisierung des Schulunterrichts ist eines der für die zukünftige schulische und berufliche Entwicklung unserer Kinder wesentlichen Themen. Dies kann nur durch eine geeignete digitale Ausstattung der Schulen sichergestellt werden. Unsere Kinder müssen eine Ausbildung in der Handhabung und Wirkung der Digitalisierung erfahren, die sie befähigt, die kommenden Anforderungen zu meistern. Ich würde mich freuen, wenn sich die Berufskollegs aus dem Kreis Heinsberg die Chance nutzen und entsprechende Fördermittel beantragen“, erklärt der Heinsberger FDP-Landtagsabgeordnete sowie arbeitsmarktpolitische Sprecher Stefan Lenzen.

Die FDP-Kreistagsfraktion Heinsberg hatte im vergangenen Jahr die digitale Ausstattung der Schulen in Trägerschaft des Kreises prüfen lassen. „Im Zuge unserer Anfrage ist einiges auf dem Weg gebracht worden. Die digitale Ausstattung unserer Schulen hat sich verbessert. Mit den neuen Fördermitteln können wir die Digitalisierung an unseren Berufskollegs noch weiter vorantreiben“, so Lenzen, der auch Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion ist.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen können unter https://www.mags.nrw/fachkraefteprogramm abgerufen werden.


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